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21:44
Danke für das ausführliche Feedback!
Was den Kommentar betrifft stimme ich Dir zu.
Ich bin leider selbst mal den "hypersubjektivistischen" Irrweg gegangen (allerdings in anderem Zusammenhang als die Genderisten), und kenne die Grundidee, aus verschiedenen Wahrnehmungen auf verschiedene "Realitäten" zu schließen, ziemlich gut :-)

Bei "übers Ziel hinaus" fällt mir als Ziel immer wieder "Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten" ein:

1974:
„Die Tatsache, daß er andere vor den Kopf stieß, war ohne Belang für die Wahrheit oder Unwahrheit seiner Aussagen, und sie konnten ihn deswegen nicht moralisch verdammen. Sehr aber hätten sie ihn moralisch verdammt, und zwar mit dem größten Vergnügen, wenn sie den geringsten Anhaltspunkt dafür gefunden hätten, daß er Unsinn verbreite. Er durfte tun und lassen, was er wollte, solange er es mit rationalen Argumenten begründen konnte.“ (x)
 
2016:
„Die Frage, ob eine Feststellung zutrifft, wird durch die andere Frage übertönt, welchem politischen Lager sie zuzuordnen sei. "Es gibt überhaupt keine Tatsachen!" hielt mir ein philosophisch verbildeter Student in einem Streitgespräch entgegen; Tatsachen seien nichts als gesellschaftliche Konstruktionen.“ (x)

Ayn Rand ist jetzt auch wieder nur ein anderes Extrem. Sie ist aus der Sowjetunion geflohen und hat mit "Atlas Shrugged" die Bibel des Anarchokapitalismus geschrieben, ist also in gewisser Weise an allem aktuellen Übel dieser Welt schuld. Man kann ihren Hintergrund psychologisch verstehen, aber...  (Filmtip: "Love and Power", der erste Teil von "All Watched over...", da wird ihre Geschichte und Wirkungsgeschichte nachgezeichnet.)

Die anderen Sachen lese ich mir mal in Ruhe durch. Danke nochmal!

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Schweinderl